Wenn die Masse keine Masse ist…

Oh Mann, ich hab ja echt schon viele Loks umgebaut und dachte eigentlich ich wäre da einigermaßen sattelfest – denkste!
Kürzlich bastelte ich endlich an dem RamTEE 3070 von Tante M rum nachdem mir aufegangen war, dass ich keinen Schleiferumschalter brauche) und rüstete dies gute alte Stück auf einen Gleichstrommotor und lastegeregelten Decoder um. Bei der Gelegenheit verpasste ich dem Teil auch gleich eine Schnittstelle nach NEM652. Alle Strippen angelötet, Decoder gesteckt – Spannung an – o oh… die Lampen leuchteten alle und programmieren läßt sich der Decoder auch nicht. Sollte es sich etwa um einen DOA handeln? No Sir! Die Lötfahne am RamTEE Chasis, die den Anschein erweckt eine Masse zu sein, ist blöder Weise isoliert – na toll!Also flugs die Masse vom Motorblock geholt und siehe da: klappt wie n Klappstuhl! Schnell aufs Programmiergleis damit und die wichtigsten Parameter eben geändert, Adresse neu, Höchstgeschwindigkeit runter und Probefahrt. Na also geht doch! Sogar ohne Schleiferumschaltung. Der Zug bekommt nun von beiden Schleifern seine Spannung und kann so im Zug- wie im Schubbetrieb die Kontaktmelder schalten, damit die Software den Zug entsprechend steuern kann.
Hier trifft der RamTEE auf den VT 11.5.

Bei der Gelegenheit habe ich denn auch gleich mal den Rechner neu installiert und mit 2 Monitoren versehen. Der Traincontroller lässt sich einfach übersichtlicher bedienen und man kann auch noch die Videoüberwachung für den Schattenbahnhof mit angucken, damit man weiss was da so los ist.

Waggonbeleuchtung – für 141 Cent

Ich zeige heute LED Beleuchtungen für Personenwaggons, die man mit wenig Aufwand selbst herstellen kann. Die fertig zu kaufenden Teile sind mir alle zu teuer. Ab ca 5€ pro Stück kosten mich die Dinger für meinen Fuhrpark ein Vermögen, Also – selber machen!

Materialbedarf für einen 3-Achs Umbauwagen:
4 Stck Plcc2 LED warm Weiss Stückpreis 0,17 € = 0,68 €
1 Stück Brückengleichrichter S40 80V 800 mA 0,13 €
1 Stück Elko 25V 470 µF 0,12 €
1 Poti 5 K PT10 (optional) 0,27 €
1 SMD Widerstand 1k oder 3k3 0,01 €
1 Streifen Lochrasterplatine 160 x 100 mm
hieraus kann man 10 Streifen schneiden für
die LED Beleuchtung pro Streifen 0,20 €

Macht in der Summe 1,41 Euro für Wagenbeleuchtung mit Warmweissen LED und Poti zur Helligkeitsregulierung. Im Falle der Verwendung des Potis reicht ein 1 K Widerstand aus, soll auf das Poti verzichtet werden, empfiehlt sich ein 3k3 Widerstand.

Das Ganze ist schnelll zusammen gelötet, 4 Leiterbahnen getrennt und fertig ist das Beleuchtungsmodul.
Kabel dran und in den Waggon geklebt.

Melder, Booster und was sonst so anliegt…

Ja, lange nix geschrieben. Das liegt unter anderem daran, dass ich mir sehr ausführlich Gedanken gemacht habe, wie ich die automatische Steuerung realisieren kann. Als totaler Neuling in Puncto PC-gesteuerte Modellbahn musste ich mich erstmal mit dem Programm Traincontroller vertraut machen und dabei zur Kenntnis nehmen, dass vieles anders funktioniert als ich es mir vorgestellt habe. Um vollautomatisch mit dem PC steuern zu können braucht man Melder, Melder und nochmals Melder, auf keinen Fall Bremsbausteine und erst recht keine aus analogen Zeiten gewohnten Gleisabschnitte die ggf. stromlos geschaltet werden können. Im vorigen Artikel hatte ich schon mal ein Bild des Stellwerks gezeigt, das jede Menge Blöcke enthielt. Derer sind es noch ein paar mehr geworden. Die Rückmeldungen aus den Blöcken finden fast ausschließlich über alte Märklin 5146/5147 Kontaktgleise statt. Auf Grund ihres Alters sind die Melder leider nicht immer zuverlässig, so dass hier peu á peu wohl doch Stromfühler zum Einsatz kommen. Dazu mehr zu einem anderen Zeitpunkt. Die Melder melden alle über das Loconet zurück. Uhlenbrock hat mich allerdings mit seiner Artikelbeschreibung ein wenig verwirrt: das 63330 Rückmeldemodul für 3-Leiter Gleis (aka Märklin C und K Gleis) und von mir auch gleich mit dem M-Gleis assoziiert, funktioniert mit den einfachen Stromfühlern nicht, da die Optokoppler nicht sauber nach Masse zu schalten scheinen (jedenfalls nicht Magnetartikelschaltimpuls gerecht) und somit der 63330 nix von den Melder wissen will. Der alternative Rückmelder 63320 ist für 2-Leiter Gleis (mit dem ja nur diese DC Junkies fahren) Da sind es dann auch gleich Stromfühler, die direkt ans Loconet melden. Warum dort als Protokall in der Beschreibung DCC steht ist mir allerdings immer noch n Rätsel.
Nu ham wir also die Melder abgehakt bis auf im Bahnhof Joachimsthal, weil mir die Kontaktgleise aus gegangen sind. Soweit funktionieren die automatischen Zugfahrten mit dem TC aber prima. In der Bronze Version leider nicht als Fahrplanabfolge sondern nnur als bedingte Abfolge verschiedener Fahrten.

Daraus ergeben sich teilweise viele gleichzeitig fahrende Züge. Um die arme CU 6021 zu entlasten hat Joachimsthal ersstmal seinen eigenen Booster in Form einer alten Delta Control 6604 bekommen. Nach anfänglichen Problemen mit der Schaltung wie sie zu Hauf im Netz beschrieben ist, stellt sich heraus, dass die Einschaltreihenfolge scheinbar für die Funktion wichtig ist. Als nächstes bekommt der Schattenbahnhof unter Stinesheim noch einen Booster, damit die Lasten relativ gleichmäßig verteilt sind.
( 2A Booster aus Delta Control 6604 für unter 10 Euro pro Stück find ich übrigens sehr preiswürdig)
Zu guter Letzt noch ein Bild meines nun endlich 7-teiligen Vt11.5 Helvetia

Happy new year!

Allen meinen Mitlesern wünsche ich ein gesundes und glückliches neues Jahr.
Nachdem ich nun endlich den Fehler gefunden habe, der mir beim Betrieb der Videocam Probleme bereitete (die Karte von Fuji is futschi) habe ich gleich mal ein neues Video zusammengebastelt. Vor der Tunnelöffnung an der linken Anlagenseite treffen sich eine BR 50 Kab mit einem langen Güterzug mit meinem Lieblingstriebwagen VT 11.5.

So langsam gehen auch die Arbeiten an der Strecke bzw. Landschaft weiter. Den Traincontroller habe ich auch endlich soweit, dass man damit einigermaßen fahren kann – zumindest manuell mit geschalteten Weichenstraßen. Der Stelltisch sieht nun so aus:

Nun geht es denn an die nächsten Bauabschnitte und Viedeos. Bis dahin eine schöne Zeit.

Es ist vollbracht….

der Rohbau ist, zumindest was die Drecksarbeiten angeht, so gut wie fertig. Hier und da ist noch ein bisschen Feintuning nötig um die Steigungen gut hin zu bekommen, aber immerhin konnte eine BR 003 und eine BR 216 schon mal eine Proberunde auf dem neuen Abschnitt drehen.

Nun noch ein wenig die Elektrik in dem neuen Absschnitt bearbeiten und dann die Gleisbesetztmelder testen, dann kann es nach ausgiebigen Probefahreten mit dem Gelände weiter gehen.

Kinder wie die Zeit vergeht

Das Jahr hatte doch gerade erst angefangen und nun neigt es sich schon wieder dem Ende zu. Schon erstaunlich wie sich das subjektive Zeitempfinden mit zunehmendem Lebensalter ändert. Man hat geradezu das Gefühl, die Zeiger der Uhren hätten einen Turbogang eingelegt und die Kalenderblätter flögen nur so dahin.
Wie im Zeitraffer geht auch der Bau voran. Kaum dass man sich versieht – schon ist die Rohbauphase im dritten Teilabschnitt auch schon wieder fast abgeschlossen.

Hier der Grundrahmen mit der Kehrschleife und dem Schattenbahnhof

Hier ein Blick über den Bahnhof Joachimsthal, der die mittlere Ebene darstellen wird. Rechts oben die Zufahrt zum Sägewerk und die doppelgleisige Hauptstrecke, die zum anderen Ende der Anlage führt.

Und hier nochmal von der anderen Seite.

Der Anschluß an die mittlere Ebene mündet in die doppelgleisige Bogenbrücke.

Und nun nix wie ran und die Einzelteile zusammen gesetzt.

Hier noch ein Bild des Bahnhofs Stinesheim.

Ein Lebenszeichen

Heyho Gemeinde,

hier ist noch Leben drin. Ich mußte ein paar Tage meiner kargen Freizeit opfern und den Raum der Düfte formen. Dadurch kam der Bahnbau leider ein wenig zu kurz.
Dennoch ist hier natürlich was passiert. Das BW ist komplett verkabelt und an der endgültigen Stelle montiert. Momentan überlege ich noch, ob ich das BW mit einer eigenen Zentrale versehen soll. Die alte Mobile Station böte sich dafür an. Geschaltet wird im BW komplett konventionell, d.h. mittels Gnöbsche, die auf einem noch zu entwerfenden Gleisbildstellpult angebracht sein werden.

Um überhaupt mal ein wenig Betrieb machen zu können, habe ich auf der rechten Anlagenseite einfach eine Kehrschleife installiert, die es mir ermöglicht die Züge in bescheidenem Umfang schon mal Probe fahren zu lassen.
Ich kann zwar mit der Fernbedienung 4 Züge gleichzeitig bedienen, aber die Magnetartikelsteuerung ist momentan echt ein Problem – störungsfreier Betrieb geht anders. Da wirds doch schon ein wenig heltisch, wenn man die Fahrstraßen von Hand schalten soll während die Züge ihre Runden drehen. Ich muss unbedingt sehen, dass ich ein Rückmeldemodul in die Finger bekomme, damit ich die Digitalisierung weiter voran bringe und die Magnetartikel wenigstens über einen Rechner schaltbar werden. Bevor das nicht allees hinreichend getestet ist, werde ich auch mit den Schotterarbeiten nicht anfangen, da hier noch eine Menge Fehlerpotenzial liegt und ich mir erstmal über die Blockaufteilung klar werden muß. Solange es da noch Änderungen am Gleis geben könnte, ist einschottern nicht wirklich die Freizeitbeschäftigung mit hoher Priorität.
Hier eine kleine Übersicht über den bisherigen Baustand:

Das BW mit dem Bahnhof

Ein Blick über den Bahnhof mit den Einfahrgleisen

Und dann war da noch der Eisenbahnkalender, den man mir letztes Jahr zu weihnachten schenkte…
in eben diesem fand ich einen VT 11.5 den ich schon immer sehr gut leiden mochte. Nachdem ich eineige Wochen in der Bucht versuchte eine Ortwein Version in Wechselstrom zu bekommen, schwenkte ich um auf Rocos Version. Dieser alte VT11.5 aus den 80ern fand hier ein neues zu Hause. Der Umbau auf Digital erfolgt demnächst, wenn ich die Teile für den Umbau habe. So lange steht er erstmal im BW.

Phase 1 abgeschlossen (*)

(*) Rose in Two and a half Men

Nun sind endlich die Gleise im Bahnhofsbereich von Stinesheim alle verlegt und bis auf ein paar Signale die Elektrik komplett verdrahtet. Bei den Probefahrten zicken noch zwei der DKW rum und sind ein wenig schwergängig – müssen im ungünstigsten Fall also nochmal raus. Ansonsten wird das Füllmaterial für die Gleiszwischenräume geschnitten und eingefärbt und beschottert.

Vorn rechts ist der Anschluß nach Joachimstal und das in der Luft hängende Gleis vorn links geht direkt zum bereits weitestgehend fertigen BW. Rechts fehlt noch ein Einfahrtsignal und links die Wartezeichen für das Lokwartegleis und die Oberleitung.

Bis denn mal wieder.