Ich hab Gips..

oder auch: Gips gibts inne Gipsfabrik.
Ich war auf der Suche nach vernünftigen und bezahlbaren Mauerplatten. Vernünftige habe ich gefunden – bezahlbar waren die allenthalben nicht. Ich hatte irgendwo mal etwas gelesen über Silikonkautschukformen mit denen man Gipsgussteile herstellen kann. Gesucht hatte ich erst nach einer Methode diese Formen selber zu bauen. Das habe ich aber wegen Null Erfahrung und ziemlich heftigen Kosten für das Material lieber gelassen und mir statt dessen eine fertige Kautschukform gekauft – mal so zum Testen.

… staubten nur die von ihm bestellten Gipser und Kalker sang einst Mike Krüger in seinem Mein Gott Walter. Also man los mit dem Gips. Die ersten Tests waren recht erfolgreich. 4 Kaffeelöffel Gips plus 2 1/2 kaffeelöffel Wasser sind genau die Menge, die in die Mauerplattenform passt, ohne dass am Ende nennenswerte Reste bleiben . Nach gut 2 Stunden kann man die Mauerplatte aus der Form nehmen und die nächste Platte beginnen. Zum Durchtrocknen bleiben die Platten noch mindestens einen Tag auf einer ebenen UNterlage liegen. Dann können die Platten farblich behandelt werden. Dazu eignet sich sehr stark verdünnte Dispersionsfarbe ganz gut. Ich hatte noch einen Rest Wasser vom Pinselauswaschen übrig und habe das einfach genommen.
Das Resultat :
Mauer mit Passanten

Für meinen Geschmack erzielt m,an mit diesen Platten eine tolle Wirkung. Allein die Bearbeitung ist etwas filigran und die Platten haben wirklich NULL Biegetoleranz. Liegen sie beim Kleben etwas hohl, weil der Kleber etwas dick aufgetragen ist, zerstört schon leichter Druck an der falschen Stelle die Platte nachhaltig. Ausserdem habe ich im Moment noch keine überzeugende Idee, wie man die Platten an den Stoßkanten vernünftig zusammen fügt. Aber ich bin ja auch noch in der Übungsphase.
Auf alle Fälle werde ich mir noch ein paar andere dieser Formen besorgen und dann gipsen bis der Arzt kommt. Mit schweben da so kleine Mauern und Strassen vor. Wenn ich die ersten Formen habe, werde ich die Resultate hier einstellen.
Das Bearbeiten der Platten geht mit Cutter, Schmirgelpapier und Surformhobel wunderbar einfach – staubt halt nur wie irre, weswegen sich eine maschinelle Bearbeitung quasi verbietet, weil es zuviel Dreck macht.

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